armedangels Aktion: 1 Fan = 1 Tag Schule

Bereits seit 2007 begeistern die armedangels mit trendiger Ökomode. Das besondere dabei: neben einer umweltfreundlichen Produktion und einer fairen Bezahlung, unterstützen die bewaffneten Engel soziale Projekte auf der ganzen Welt.

Seit Anfang dieser Woche haben die Jungs und Mädels aus Köln zusammen mit ihrem Partner, dem Pratham e.V., eine Facebook-Aktion am Start. Unterstützt werden sollen Kinder in Indien, also genau dort, wo die schicken T-Shirts, Pullis und Jeans produziert werden. Pro neuem Fan finanziert armedangels einen Schultag.

Bei diesem Projekt arbeitet armedangels erneut mit seinem Spendenpartner Pratham e.V. zusammen. Pratham e.V. ist ein Förderprogramm für unterprivilegierte Kinder in Indien. Nach Ablauf der Aktion am 31. Dezember wird das Social-Fashion-Label Pratham e.V. die Spende übergeben, woraufhin der Verein mit der Umsetzung in Indien beginnt.

Kann man als reine Marketingmaßnahme abtun oder unterstützen. Ich persönlich bin ja schon lange Fan. Und das Feeling, mit einem einzigen Klick einen ganzen Schultag zu finanzieren, ist glaube ich garnicht mal so uncool.

Wer sich für nachhaltige Mode mit sozialem Spirit interessiert, sollte sowieso mal im Online-Shop vorbeischauen.

Ukrainische Hunde, na und?

Skandalbilder von totgeschlagenen Hunden überschwemmen die sozialen Medien und Adidas muss sich als offizieller EM-Ausstatter einem wahren Shitstorm entgegenstellen. Für die Fußball-Europameisterschaft 2012 wurden in der Ukraine Straßenhunde brutal verfolgt und getötet, um sich als sauberer Gastgeber präsentieren zu können. Der Protest scheint zu funktionieren, auch wenn ihn die wenigsten wirklich ernst genommen haben.

Betroffenheit ist wohl das richtige Wort, um zu beschreiben, was auf Facebook, Twitter und in  zahlreichen Blogbeiträgen die letzten Tage geteilt wurde. Betroffenheit zu zeigen ist dabei das einfachste der Welt. Ein Klick auf  “Teilen” und die vorgefertigten Bilder und Sätze machen im Freundeskreis die Runde. Brutale Bilder, die man kaum verarbeiten kann, die man möglichst schnell wieder wegklicken möchte. Wer sie ignoriert beteiligt sich indirekt am Hundemassenmord, wer das Bild an seine Freunde weiterleitet ist ein Held.

Man präsentiert sich als Tierfreund, dem ukrainische Hunde am Herzen liegen. Man engagiert sich, man zeigt Mitgefühl. Der harte Kern der Tierschützer allerdings geht noch weiter. Er macht sich die Mühe und besucht die Facebook-Seite eines offiziellen EM-Sponsors. Wer nicht so viel Zeit hat, kann sich einen Text aus den Postings der Kumpels kopieren und auf die Adidas-Pinnwand klatschen. Alternativ reicht auch einfach der kurze wie aussagekräftige Kommentar “HUNDEMÖRDER!!!1″.

Mit nur wenigen Klicks hat jeder von uns seinen Beitrag geleistet, die armen ukrainischen Straßenhunde vor der fiesen Säuberungsaktion zu retten, denn der Protest scheint tatsächlich zu funktionieren.

Die Empörungs-Batterie ist erst einmal leer

Für mehr reicht es leider nicht. Die allgemeine Empörungs-Batterie ist mit dem Social Media-Protest der letzten Tage erst einmal aufgebraucht. Die Meute ist befriedigt, wir können uns alle auf die Schulter klopfen. Protestieren und Beschweren wird immer bequemer. Wir können von zu Hause aus oder unterwegs mit wenigen Klicks die Welt verändern. Das schlechte Gefühl über das Antibiotika-Schnitzel von der Mittagspause weicht dem guten Gewissen, seinen Teil zur Rettung armer Straßenhunde fern der Heimat beigetragen zu haben.

Bald werden unsere Batterien wieder aufgeladen sein. Hoffentlich verballern wir unsere Empörung dann nicht für den überarbeiteten Facebook-Chat oder den neuen “Wetten, dass..?”-Moderator.

24 Gute Taten

Auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt: die Weihnachtszeit steht vor der Tür, klopft laut und klingelt Sturm. Irgendwie will sie niemand so recht reinlassen. Bei 15° und Sonnenschein auch irgendwie verständlich. Nur der Lebkuchen im Supermarkt und die kitschigen Heilewelt-Werbespots der großen Versandhäuser lassen erahnen, dass wir bald J’s Geburtstagsparty feiern.

Wer die Zeit der Besinnung so richtig besinnlich angehen möchte, besorgt sich jetzt sofort den “24 Gute Taten Adventskalender“. 24 Tage lang erwartet euch hinter den kleinen Türchen eine gute Tat (in Form einer Spende), die ihr mit dem Kauf des Kalenders unterstützt habt. 48,- € kostet das schicke Teil. Unverschämterweise ohne Schokolade, dafür in einem sehr ansprechenden Design.

Euer Ökomodelabel 2011 stellt sich vor: Pearls of Laja

Wir haben immer noch einen Brummschädel von der Party! Am 1. November habt ihr das Ökomodelabel Pearls of Laja zu eurem Liebling 2011 gemacht. Mit mehr als 500 Votes hat die Damenjeans jede Konkurrenz hinter sich gelassen. Eins steht jetzt schon fest: das war sicher nicht das letzte mal. Nächstes Jahr suchen wir wieder euer Lieblings-Ökomodelabel – diesmal größer, bunter, geiler & toller. Das wird super, versprochen.

Jetzt erstmal haben wir Katja und Daniela von Pearls of Laja dazu eingeladen, sich selbst bei euch vorzustellen und Danke zu sagen:

Zuerst möchten wir uns bei all denen Bedanken, die uns zu diesem unglaublichen Sieg verholfen haben.
Den Kundinnen die bereits mit Begeisterung die Beauty-Jeans tragen, unseren wundervollen Anprobenmodellen, unserer Familie, Freunden und nicht zuletzt unseren Fans…die für uns gevotet haben…DANKE SCHÖN

Unser Slogan – Wir sind Frauen keine Mädchen – spiegelt mit wenigen Worten EINEN Teil unserer Philosophie wieder. Die Beauty-Jeans ist ein kostbares Produkt für selbstbewusste Frauen die stolz auf ihre femininen Kurven sind und wissen, wie sie ihren Knack-Po perfekt in Szene setzen.

Zur Jeans gehört ein speziell angepasster Elastikgürtel aus Naturlatex, welcher die Passform an Gesäß und Hüfte optimiert – ganz ohne zu kneifen. Das Besondere daran ist, daß man dadurch mehrere Figurtypen abdecken kann. Die schöne Schließe aus nickelfreiem Metall ist so flach, daß sie selbst unter einem engen Shirt nicht zu sehen ist. Zudem wird jede einzelne Jeanshose in einer außergewöhnlich praktischen Denim-Henkeltasche ausgeliefert. Somit erhält die Kundin beim Kauf einer Beauty-Jeans gleichzeitig ein zweites hübsches Accessoire dazu.

Der ZWEITE Punkt, der uns ebenso wichtig ist wie der Designaspekt, ist die ökologisch korrekte Produktion der Beauty-Jeans und aller Pearls of Laja Modelle. Die Beauty-Jeans ist aus geschmeidigem, GOTS zertifiziertem Bio-Denim und auch die Waschung ist selbstverständlich ökologisch sowie GOTS zertifiziert. Somit gönnt man nicht nur sich selbst sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Design und Nachhaltigkeit sind keineswegs ein Widerspruch. Die Beauty Jeans beweist, dass man beides unter einen Hut bringen kann.

Uns ist die Herausforderung perfekt gelungen eine Bio-Jeans zu entwickeln die den Glamour Münchens wiederspiegelt, die Bedürfnisse sexier Frauen deckt und zugleich ökologisch und ethisch korrekt ist.

Die Beauty-Jeans gibt es ab Anfang Dezember im ausgewählten Fachhandel. Eine Liste dazu findet ihr unter: www.pearlsoflaja.com/haendlerliste.html

Ausserdem könnt ihr uns und die Beauty-Jeans in unserem Temporary Store am Lenbachplatz 2 in München direkt besuchen und kennen lernen. Die genauen Öffnungszeiten veröffentlichen wir in Kürze auf unserer Website (www.pearlsoflaja.com ) und bei Facebook (www.facebook.com/PearlsofLaja).

Wir freuen uns auf Euch…Dany&Katja

Puma: 145 Mio. Euro Umweltschäden & kompostierbare Sportbekleidung

© 2011 Puma

Wenn ein Großkonzern wie Puma mit gleich zwei nachhaltigen Themen in der Presse auftaucht, fällt es schwer nicht zuzuhören. Zumal Puma ja im Contest gegen Adidas und Nike keine ganz so schlechte Figur abgegeben hat. Zum einen hat man gestern die schlussendliche Summe für die in 2010 verursachten Umweltschäden mit 145 Millionen Euro beziffert, zum anderen die frohe Kunde verbreitet, dass Puma die wohl erste kompostierbare Sportkleidung der Welt entwickelt hat bzw. gerade entwickelt.

Mit den OAT Shoes haben die Jungs und Mädels aus Herzogenaurach schon mal einen Vertrauensbonus, was funktionierende Ökoklamotten angeht. In der Tat scheinen also bereits seit längerem verrückte Wissenschaftler in den Puma-Labors an recyclebaren bzw. kompostierbaren Schuhen, T-Shirts und Taschen zu experimentieren. Bleibt abzuwarten, wann die Dinger auf den Markt kommen und was das Umweltbundesamt dazu sagt, wenn Millionen von Bürgern ihre Schuhe im Garten verbuddeln.

Was die Bilanz in Sachen Umweltschäden angeht, würde man gerne den Hut vor so viel Ehrlichkeit und Transparenz ziehen – nur vor was? Die Berechnung der einzelnen Schritte von der Produktion bis zum Einzelhandel wurde von PricewaterhouseCoopers und Trucost durchgeführt. Unternehmen wie BASF, Coca Cola, Daimler oder Siemens scheinen bereits Interesse an der Umweltschaden-Bilanz angemeldet zu haben. So wirklich durchsichtig ist das nicht, müsste man sich aber mal genauer ansehen. (Wer hat Lust?)

Ehrenwerte Schritte von wichtigen Entscheidungsträgern mit viel Verantwortung, die hoffentlich nicht in der Greenwashing-Anlage landen, sondern wirklich zu mehr Transparenz führen.

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OMG! Mario Kills Tanooki

Kuriose Geschichte: Im neuen Super Mario 3D Land steckt Nintendo seinen hyperaktiven Klempner in den sogenannten “Tanooki-Anzug”, der wohl spezielle Fähigkeiten im Game verleiht. Die Tierrechtsorganisation PETA allerdings sieht in der Aufmachung eine klare Botschaft an Kinder und Jugendliche: “Hey Kids! Pelz tragen ist in Ordnung und ne coole Sache”.

Seinen Ursprung hat der putzige Tanooki-Suite nämlich im in Japan beliebten “Tanuki”. In Deutschland kennt man die kleinen süßen Dinger unter dem Namen Maderhunde. Know you now!

Im Game kriegt man natürlich nichts mit, im echten Leben werden die sogenannten raccoon dogs allerdings bei lebendigem Leibe gehäutet. Das Fell findet anschließend zum Beispiel in Schuhen Verwendung. Grausame Sache das, weshalb PETA den Tanooki-Suite aus Super Mario 3D Land aufgegriffen und eine recht brutale Kampagne inklusive Flashgame gestartet hat. Kann man völlig überzogen finden, medienwirksam ist es alle mal.

Unschuldige Häckelmützen für Smoothies

Nette Idee von innocent, den nachhaltigen Smoothie-Produzenten aus England (die übrigens zum Teil von Coca Cola vereinnahmt wurden): Wer des Strickens mächtig ist, darf den kleinen Vitaminbomben Häckelmützchen basteln, die wiederum verkauft werden und mit 25 Penny pro Flasche gemeinnützige Projekte für ältere Menschen unterstützen.

Eine wunderbare Idee, die 2003 schon prima geklappt hat. 200.000 Mützen wurden damals gestrickt, diesmal will innocent weit über 600.000 “Hats” schaffen. Gelobt sei hier vor allem die Idee und Umsetzung, dass Coca Cola immer mit im Boot sitzt ist leider ein bitterer Beigeschmack.

Apropos: In Deutschland findet das Ganze in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und REWE statt. Alles irgendwie cool und lässig und toll, aber bei grün-sozialen Engagements von Coca Cola, REWE und dem DRK (das sich vor Kurzem nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat), krieg ich so ein komisches Gefühl in der Magengegend.

Mein neues Lieblings-Spiel: Ölplattform-Simulator 2011

Von Zeit zu Zeit entspanne ich nach Feierabend gerne mit Computerspielen aller Art. Zur Zeit hat es mir der Ölplattform-Simulator 2011 angetan. Ob  in der Nordsee oder dem berühmten Golf von Mexiko, mich überkommt jedesmal Gänsehaut, wenn ich meinen langen, großen Bohrer tief draussen auf dem Meer in den Sand stecke, um das schwarze Gold zu pumpen, das unsere Wirtschaft am Laufen hält.

An Weihnachten verschenke ich das Spiel höchstwahrscheinlich an kleine Kinder, für mich hat das was Missionarisches. Quasi ein Gegenpol zu den viel zu übertriebenen Berichten in den Nachrichten. Ölbohren ist sicher, kann Spaß machen und die Zeit vertreiben. Mein Gametipp für kalte Wintertage zorb for sale!

Süße, faire Ökoshirts aus Aachen

Gestern erreichte unser Hauptquartier eine frohe Kunde. Printe aus Aachen ist an den Start gegangen und erweitert den ökorrekten Kleiderschrank aller Helden um ein paar witzige T-Shirts. Sechs unterschiedliche Motive aus der Feder der Designerin Annika Kuhn, gedruckt auf fairen gehandelten Shirts aus Bio-Baumwolle kann man seit gestern für knapp 40,- € auf DaWanda erwerben. Happiger Preis, der sich aber lohnen dürfte. Annika verspricht nämlich:

Ich wollte für Printe T-Shirts machen, die das Potenzial haben, Lieblingsshirts zu werden. Also hab ich Motive entwickelt, die witzig und ausgefallen sind, phantasievoll aber nicht schrullig oder skurril. Die Basic-Shirts sind aus super flauschigem Stoff und lassen sich bestens mit allem kombinieren, was der Kleiderschrank hergibt. Wir haben schöne Schnitte und Farben und alles ist erstklassig vernäht. Der Druck ist absolut waschresistent und die Shirts bleiben farbecht.

Das Logo des aachener Modelabels soll wohl eine leckende Printe darstellen, mit den Motiven wird vor allem die modebewusste Öko-Frau ihre Freude haben. Alles in allem macht Printe einen schönen Eindruck. Allerdings fehlt mir hier persönlich irgendwie die komplette Story. Wie kam Annika beispielsweise auf die Idee, Ökoshirts anzubieten? Wo kommt das Material her, welche Bedeutung haben eigentlich die Motive und wieso sollte man sich ein Albtraum-Poster an die Wand hängen? Viele Fragen, die hoffentlich bald geklärt werden.

Ansonsten darf man sich über den sympathischen Neuzugang freuen. Kann ja nie genug Ökomode geben, wa?