Ökologisch korrekt bestatten

Inzwischen gibt es wahrscheinlich jedes Konsumgut auf dieser Welt in einer mehr oder weniger umweltfreundlichen, also ökorrekten Variante für all die Verbraucher, die auf Nachhaltigkeit wert legen. Über die letzten Jahre hinweg wurden erstaunlich viele Branchen und Nischen von neuen Herstellern und Dienstleistern besetzt, die das selbe in grün – also umweltfreundliche Alternativen, anbieten. Zum Beispiel Socken aus Naturfaser, Öko-Nutella oder Spielzeug ohne Chemiegifte. Doch ein Thema schafft es nur schwer auf die Bio-Messen hierzulande: Bestattungen.

Der letzte Abschied – die perfekte Chance alles zu vermasseln

Das Thema Tod ist ein vermintes Feld. Ein Thema über das nur die wenigsten reden können und das durch Jahrtausende alte Rituale geprägt wurde. Bei Bestattungen kann man viel falsch machen, denn sie sind die letzte Chance einem geliebten Menschen die letzte Ehre zu erweisen. Und auch die Chance Fehler zu machen und alles zu vermasseln.

Deshalb finde ich die Idee des “Poetree” so wunderbar. Weil sie einfach, einleuchtend und gleichzeitig von der Norm abweicht. Eine letzte Ruhestätte, die wohl jedem gefallen würde. Mit der man eigentlich nichts falsch machen kann. Eine Urne, die neues Leben beinhaltet und dank der Asche ein kleines Bäumchen wachsen lässt. That’s the circle of life.

3 Gedanken zu “Ökologisch korrekt bestatten

  1. Finde ich schön, Poetree ist wirklich ein passender Name. Der Grundgedanke ist nicht nur ökologisch, aber ich denke, gerade das macht den Charme aus.
    Sowas sollte ich mal in mein Testament schreiben…:)

  2. Das ist eine wirklich wundervolle Idee. Dann haben die Hinterbliebenen nicht nur einen leblosen, kalten Stein, an dem sie trauern können – sondern ein Lebewesen, welches mit jedem Tag stärker und größer wird. Und neues Leben schenkt und beheimatet. Vielen Dank für diesen tollen Artikel!
    Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium