Ein Loblied auf die Bachblüten-Creme

Wer mit drei Brüdern aufwächst hat quasi seine gesamte Kindheit hindurch Schürfwunden, Kratzer und andere kleinere Wehwechen, die es von Muttern zu behandeln gilt. Wer von uns mal wieder vom Baum, Fahrrad, Balkon oder der Schaukel gefallen ist, durfte dann immer Bekanntschaft mit der kleinen gelben Tube machen. Wir müssen diesem unglaublichen Wundermittel Bachblüten-Creme (bei uns kam immer die Rescue Creme zum Einsatz) einfach mal danken.

Bis heute begleitet uns diese Allheil-Tube und hilft bei quasi allen Wunden und Hautproblemen, die zu harmlos sind, als dass man den Dermatologen damit beauftragen müsste. Egal wo, egal was. Oft reicht nur eine ganz kleine Menge und innerhalb von wenigen Tagen oder sogar Stunden sieht die betroffene Stelle wie neu aus.

Letztens hat mir jemand erzählt, er würde das Zeug auch schlucken. Davon würden wir in der Regel abraten, auch wenn die Creme höchstwahrscheinlich zu den harmlosen Sorten zählt. Dafür gibt es nämlich die Bach Original RESCUE Pastillen Orange-Holunder. Leider noch nicht probiert, aber sicher mal einen Versuch wert.

Laut Hersteller enthält die Creme eine Original Bach-Blütenmischung  kombiniert mit der Original Bach-Blütenessenz Crab Apple. Wir glauben da stecken aber mit Sicherheit noch geheime Wunder-Zutaten drinnen, die uns verschwiegen werden. Anders kann man das gar nicht erklären. 50ml kosten übrigens immer so um die 10,- €, sind aber auch sicher günstiger zu haben.

Was kommt denn so auf Eure Haut? Kennt ihr die Bachblüten-Creme überhaupt oder habt ihr noch andere “Geheimtipps”?

Nächstenliebe!

Update:
Danke an Jasmin, die uns auf einen kleinen Fehler hingewiesen hat. LUSH stellt keine “kontrollierte Naturkosmetik” her, ist also nicht zertifiziert. Tanja Umbach von LUSH meinte dazu in einer E-Mail: “Wir machen keine zertifizierte Naturkosmetik, aber wir verwenden nur sichere synthetische Inhaltsstoffe und das auch nur in sehr geringen Mengen.” Wie schwierig das manchmal mit den Begriffen und Definitionen in der Kosmetik sein kann, haben wir ja bereits erwähnt.  Sorry für den Faupax!

Seit 1995 stellen Mark und “seine Bande” handgemachte Naturkosmetik Kosmetik unter dem Label LUSH her. Immer mit Bedacht auf nachhaltigen Einkauf der Rohstoffe, frei von Tierversuchen, Palmöl und weitestgehend künstliche Zusatzstoffe. Die Besonderheit dabei: ein Großteil der Produkte bleibt unverpackt. Der Rest wird durch Recycling-Verpackung geschützt. LUSH verwendet dabei vor allem frisches Gemüse, Obst und ätherische Öle.

LUSH achtet aber nicht nur auf natürliche Zutaten, sondern auch auf einen fairen und nachhaltigen Einkauf. Und weil es manchmal nicht reicht, einfach nur schöne Produkte anzubieten, engagieren sich die Jungs und Mädels mit einem spannenden Projekt bei sozialen und nachhaltigen Projekten. Mit der Bodylotion “Nächstenliebe”.

Eincremen & helfen

Wer sich bei LUSH “Nächstenliebe” für 19,95 € gönnt, tut nicht nur seiner Haut und dem eigenen Karma etwas Gutes. 16,76 € (also der Geamtbetrag ohne MwSt.) wandert direkt in einen Spendentopf, mit dem gemeinnützige Projekte unterstützt werden. Welche, das sollen die Kunden und Mitarbeiter am Besten selbst bestimmen, denn via naechstenliebe@lush.de kann man ganz unkompliziert Vereine und Organisationen vorschlagen, die vom Spendentopf unterstützt werden könnten.

Als bioheldinnen und biohelden könnt ihr “Nächstenliebe” ganz einfach supporten: die Bodylotion bestellen, Euren Freunden vom Projekt erzählen, oder Tanja via E-Mail interesannte Projekte vorschlagen.

Bisher konnten der Naturefund e.V., die German Toilet Organization e. V. und der berühmte Prinzessinengarten in Berlin aus dem “Nächstenliebe”-Spendentopf unterstützt werden. Wir sind sehr gespannt, welche Vereine in Zukunft von Eurer Nächstenliebe profitieren können und wünschen Tanja weiterhin viel Erfolg mit diesem wunderbaren Projekt.

Auf was sollte ich bei Naturkosmetik achten?

Das Thema Körperpflege ist mindestens genauso komplex wie Raketenwissenschaft, denn Haut ist nicht gleich Haut und die Menge an unterschiedlichen Produkten ist endlos. Viele pflegen sich mehrmals täglich mit unterschiedlichsten Cremes, Duschgels, Seifen und Lotions. Die Mehrheit der Verbraucher setzt zwar noch auf Procter & Gamble oder anderem Plumperquatsch, Naturkosmetik hat sich aber über die Jahre einen stattlichen Platz in den Badezimmerschränkchen ergattern können. Zurecht.

Doch nicht nur bei Lebensmitteln lauert oft ein dicker, fetter Etikettenschwindel. Wer im Siegel- und Begriffsjungle nicht den Überblick behält kann seiner Haut über die Jahre hinweg schaden. Worauf sollte man also achten?

Natur drauf heißt nicht unbedingt auch Natur drin

Ökotest hat sich die Mühe gemacht und die Inhaltslisten der verschiedenen “grünen” Kosmetika geprüft. Das Ergebnis: In der vermeintlichen Naturkosmetik steckten bis zu 60% chemische und künstliche Zutaten. Diese sind teilweise umstritten und/oder bedenklich, wie beispielsweise Konservierer, die krebsverdächtiges Formaldehyd abgeben können, und PEG/PEG-Derivate, die in echter Naturkosmetik nicht erlaubt sind.

Wer nicht nur hübsche Blüten und Kräuter auf der Verpackung, sondern auch auf der Haut haben möchte, sollte deshalb auf die offiziellen Siegel achten. Geschützte Begriffe können Sicherheit beim Einkauf geben. Dazu zählen unter anderem „kontrollierte Naturkosmetik“, „Ecocert“ oder „Natrue“.

Naturkosmetik ohne Tierversuche

Ähnlich verarscht kann man sich auch in Sachen Tierversuche fühlen. Dass immer mehr Menschen darauf achten, dass Produkte nicht an Tieren getestet wurden, veranlast einige Hersteller gerne dazu mit bedeutungslosen Worthülsen zu werben. „Dieses Produkt wurde nicht an Tieren getestet“ beispielsweise sagt nichts darüber aus, ob nicht vielleicht die Inhaltsstoffe im Produkt an Tieren getestet wurden. Genauso sinnfrei wie werbewirksam sind auch Aussagen wie „Dieses Unternehmen testet nicht an Tieren“. Das schließt nämlich nicht aus, dass andere Unternehmen beauftragt wurden, das Produkt an Tieren zu testen.

So. Und jetzt zur guten Nachricht. Die Tierrechtsorganisation PETA hat nämlich eine schmucke Liste an Herstellern, die sich wirklich daran halten, was auf den Etiketten versprochen wird. Wer hier einkauft, kann sich sicher sein, dass für Entwicklung und Produktion keine Tiere zu Schaden gekommen sind. Jedenfalls nicht in Tierversuchen.