Die Krisenbox für 2012

Ein Großteil der Probleme auf dieser Welt ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass wir Gewohnheitstiere sind. Die Semmeln gibt’s in der Papiertüte, Kaffee im Togo-Becher und Wein kommt eben in Glasflaschen. Das Letzteres auch anders geht, beweist die Krisenbox. 10 Euro für 3 Liter Wein und das auch noch im Karton. Geschmackloser geht’s nicht, unter Weinexperten ein Skandal. Oder eben doch nicht, denn nach näherer Betrachtung bringt die Krisenbox viele Vorteile mit sich.

“Liquide Währung mit höchsten Bonitätsnoten”

Wein geht eben doch anders als gewohnt. Hier wurde “out of the box” gedacht haha.   Drei unterschiedliche Boxen gibt es, alle mit fancy Sprüchen drauf. Der Weißwein beispielsweise kommt in der Klimabox und nennt sich “Klimaschutz-Paket mit Start/Stop-System”. Auf der Seite zum Wein heißt es:

Vergleicht man die Bag-in-Box mit einer traditionellen Glasflasche, so spart man 85% Abfall und 55% CO²-Emissionen (bei der Produktion und durch das viel niedrigere Transportgewicht)! Eine bemerkenswert gute Umweltbilanz.

Weiterer Pluspunkt: Die Bag-In-Box (damit der Karton nicht auf dem Weg durchweicht), hat im Gegensatz zum handelsüblichen Wein keine unnötigen Zwischenstationen hinter sich, sondern kommt quasi direkt vom Winzer ins Glas. So erklären die Weinbox-Macher auch den günstigen Preis.

Dass die Weine Bio sind versteht sich quasi von selbst und die TAZ hat auch gleich den wohl größten Vorteil gegenüber den Flaschen ausgemacht: “Trägt sich besser zur WG-Party als vier Flaschen…” Ob er auch schmeckt ist die andere Frage, aber wir werden uns der Verkostung sicher noch intensiv widmen und euch berichten.

Unschuldige Häckelmützen für Smoothies

Nette Idee von innocent, den nachhaltigen Smoothie-Produzenten aus England (die übrigens zum Teil von Coca Cola vereinnahmt wurden): Wer des Strickens mächtig ist, darf den kleinen Vitaminbomben Häckelmützchen basteln, die wiederum verkauft werden und mit 25 Penny pro Flasche gemeinnützige Projekte für ältere Menschen unterstützen.

Eine wunderbare Idee, die 2003 schon prima geklappt hat. 200.000 Mützen wurden damals gestrickt, diesmal will innocent weit über 600.000 “Hats” schaffen. Gelobt sei hier vor allem die Idee und Umsetzung, dass Coca Cola immer mit im Boot sitzt ist leider ein bitterer Beigeschmack.支架水池

Apropos: In Deutschland findet das Ganze in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und REWE statt. Alles irgendwie cool und lässig und toll, aber bei grün-sozialen Engagements von Coca Cola, REWE und dem DRK (das sich vor Kurzem nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat), krieg ich so ein komisches Gefühl in der Magengegend.

Startup kurz vorgestellt: “DEIN Saft”

Seit bionade so richtig durchgestartet ist, scheint der Bio-Getränkemarkt zu rocken. Inzwischen sieht man an fast jedem deutschen Bahnhof Öko-Limo in fancy Flaschen. Super Sache das, denn wer sich für die richtigen Marken entscheidet, kann während dem Zuckergenuss gleich was für unseren wunderschönen Planeten und seine Bewohner tun.

So viel zur aktuellen Lage an der Limonadenfront. Die macht nämlich nur einen kleinen Teil unserer Erfrischungsindustrie aus. Die meisten schleppen ihre Säfte und Limos nämlich noch immer kistenweise nach Hause. Was die wenigsten wissen: die Früchte im Glas wurden zu sogenanntem Fruchtsaftkonzentrat verhext verwandelt und im letzten Produktionsprozess erst mit Wasser angereichert. Zumindest jene Säfte, die den Titel “aus Fruchtsaftkonzentrat” tragen. Now you know.

“…mach was draus”

So lautet der Slogan des neuen Saftsterns am Startup-Himmel, DEIN Saft. Und der scheint Grundprinzip zu sein, denn die Macher machen einiges aus dem eher unsexy wirkenden Produkt Fruchtsaftkonzentrat. Who the fuck würde Fruchtsaftkonzentrat kaufen? Schicke Box mit Äpfeln drauf, “DEIN Saft”, das wirkt schon wesentlich lässiger.

Das Konzentrat kommt zwar ohne Konservierungsstoffe, Zuckerzusätze, Aroma- und Farbstoffe aus, trägt aber leider kein Bio-Siegel. Wahrscheinlich drückt DEIN Saft deshalb so auf die Öko-Tube. Wer sich nämlich den ganzen Flaschenmist spart, kann damit den eigenen CO²-Fussabdruck verkleinern. Nette Geschichte. Bio-Fans können in dem Fall aber auch einfach auf Sirup oder andere schicke Möglichkeiten aus dem Biomarkt zurückgreifen. Immerhin kann man hier halbwegs nachvollziehen, was drin ist und dass man auf den Schuss Herbizide und Pestizide verzichtet. Von DEIN Saft hat der Kunde, ausser dem Impressum, kaum Anhaltspunkte über Gesichter & Story hinter des Startups. Schade eigentlich.

Fazit: Ohne Biosiegel und Transparenz fällt DEIN Saftt leider durch, hat aber viel Potenzial. Denn an sich ist die Idee ja klasse: Tüte Früchte auf dem Tisch zum Trinken. Kein Kistenschleppen, kein Pfand, kein Stress.

Respekt: Green Cup Coffee

Anfang diesen Jahres wurde das Schiff der Black Pirate Coffee Crew von Müslifans gekapert. Seit dem gibt es auf dem offiziellen Nerd-Frühstückstisch neben selbst gebautem Müsli und frischem Orangensaft endlich auch leckeren (und fair gehandelten) Bio-Kaffee. Mit an Bord waren dabei auch die Gründerinnen und Schwestern, Annika und Caro. Jetzt haben die beiden Kaffee-Expertinnen sich wieder auf die Suche nach höchstem Bohnengenuss gemacht und den Green Cup Coffee Shop eröffnet.

Respekt vor Mensch, Produkt & Natur

„Wir hatten schon während der Kaffeepiraten-Zeit die Idee zu Green Cup Coffee – vereinfacht gesagt wollten wir das Prinzip des Weinbaus auf Kaffee übertragen, das heißt genau zeigen woher der Kaffee kommt, wer die Bohnen angebaut hat“.

Wer seine schwarzen Bohnen also bei Annika und Caro bestellt, kann jederzeit nachvollziehen woher der Kaffee kommt, dass der Bauer nicht versklavt und von echten Kaffeeliebhabern ausgewählt wurde.

Die grüne Kaffeetasse wirkt auf mich deshalb so sympathisch, weil die beiden Mädels mit ihrer Idee nicht nur ware Klasse beweisen, sondern zeigen wie sehr Ihnen das Produkt Kaffee am Herzen liegt. Man merkt, dass sich jemand mit dem Thema auseinandergesetzt, eine Leidenschaft entwickelt und sich viel Wissen angeeignet hat. Eine Liebe zum Produkt, die viele Kaffeetrinker teilen und die Spaß macht.

Annika und Caro entsprechen auf den ersten Blick so ziemlich dem Bild von Unternehmerinnen, die man sich für die Zukunft wünscht. Menschen, die mit Gefühl statt Taschenrechner zu arbeiten scheinen. Menschen die kreativ sind und Firmen mit Gesicht und Seele gründen. Rundum gelungen und authentisch. Klasse Sache das. Weitermachen Mädels!

www.green-cup-coffee.de

“Solidar” tritt George Clooney in die Weichteile

Was trinken die Deutschen, neben Bier, am liebsten? Genau, richtig: Kaffee. Hundert Punkte für Euch. Das Problem dabei: ein sehr großer Teil der Bohnen, die hierher verschifft werden, wurden unter teils menschenunwürdigen Bedingungen gepflückt. Zwar gibt es inzwischen viele wunderbare Kaffee-Startups, die sich diesem Thema gewidmet haben, das ist aber kein Freifahrtschein für den Rest der Branche.

Allen voran Nestlé, dieser überaus sympathische Verein, hat noch nicht so richtig Lust die überteuerten Müll-Kapseln mit Karma-Kaffeebohnen aufzufüllen. Deshalb hat sich “Solidar Suisse” (Schweizerisches Arbeiterhilfswerk”) dem aktuellen Werbespot der Nespresso-Kapseln angenommen und George Clooney orgentlich zugesetzt. Wer möchte, kann auf der Solidar Suisse-Website eine E-Mail an Schorchi schicken, mit der Bitte, er solle doch Nestlé darum bitten, den Kaffee ausnahmsweise mal fair zu bezahlen. Süß.

Wir haben für euch vorgekostet: KULAU Kokoswasser

Eigentlich tun wir uns diese unendlichen Qualen, die stundenlange Arbeit und das unglaubliche Wundtippen unserer samtweichen Hände hier auf bioheld.de nur aus einem Grund an: Wir hoffen auf kostenlose Probepakete. Jetzt ist es raus. Also los liebe (ökorrekten) Firmen: schickt uns tonnenweise Eure leckeren Waren zu, wir kosten diese gerne für unsere werte Leserschaft vor.

Nicht einmal 2 Wochen nach dem Start unserer Seite hat Nicolas von KULAU ein Paket mit ihren Kokoswasser-Tütchen geschickt. Ein ganz fieser Bestechungsversuch, denn wir lieben so ziemlich alles was mit Kokosnuss zu tun hat. Einen Tag lang haben wir deshalb KULAU intensivst verkostet, über den Abgang philosophiert, die unterschiedlichen Geschmackssorten und die Definition von gutem Kokoswasser-Genuss diskutiert. Eigentlich wollten wir was für euch übrig lassen, hat leider nicht geklappt. Sorry an dieser Stelle.

Was ist KULAU?

KULAU ist eigentlich nichts anderes als von der Kokosnuss abgezapftes Wasser, und zwar in Bio-Qualität. Die Zutatenliste auf der Packung ist überschaubar: Bio-Kokoswasser & Ascorbinsäure. Um dem Ganzen etwas Pfiff zu verleihen gibt es noch zwei weitere Tütchen: “Renew”, mit Aronia und Granatapfel und “Relax” mit Holunderblütenextrakt.

Die derzeitige Ernte stammt aus Sri Lanka. KULAU möchte dort mit Hilfe von langfristigen Verträgen und einer fairen Entlohnung die Kokosnussbauern, Ölmüller und Kelter unterstützen. Beim Anbau wird auf die gängigen Ökorichtlinien geachtet, womit die kleinen Kokos-Trinktütchen hier in Deutschland mit dem offiziellen Bio-Siegel “belohnt” werden.

Kokoswasser im Geschmackstest

So gesund und isotonisch Kokoswasser sein mag, es muss schmecken. Und genau hier scheiden sich die Geister. Wer puren Kokos-Flavour erwartet wird erst mal enttäuscht. Denn der von vielen so heiß geliebte Kokosnuss-Geschmack findet sich weniger im Wasser, als viel mehr im Fruchtfleisch. Hamma wieder was gelernt.

Mich hat der erste Schluck an verdorbene Milch erinnert, Manuel hat’s halbwegs geschmeckt (wobei KULAU geschmacklich nicht an frisches Kokoswasser rankommt) und andere Verkoster fanden es “sehr lecker” bis “geht gar nicht”. Man muss KULAU ein großes Lob aussprechen, denn sie verzichten bewusst auf Zucker, Aromastoffe und sonstige Geschmacksintensivierer und stoßen damit (rein geschmackstechnisch) nicht immer auf Gegenliebe. Dafür kann man sicher sein, pures Kokoswasser für sein hart verdientes Geld zu bekommen.

Was “Renew” und “Relax” angeht verhält es sich fast ähnlich. Wobei ich persönlich das Kokoswasser mit Granatapfel am besten fand. Alle drei sind im Geschmack sehr sanft und sollten vorher einige Zeit im Kühlschrank abkühlen. Auf der Website und im Video war öfters mal die Rede von Kokoswasser mit Vodka. Auf solche Spielerein haben wir beim Test verzichtet, vielleicht war das ja unser Fehler.

Wie sieht’s bei euch aus? Kennt ihr KULAU? Steht ihr drauf?

Noch ein Veggie-Tag: der Klimateller

Heute ist Donnerstag, und wer noch ein Fünkchen Restverstand inne hat cool sein will, isst heute kein Fleisch. Weil Donnerstag ist Veggietag. So. Mal davon abgesehen, dass es besser wäre 7 Tage die Woche keine Tiere zu inhalieren, ist die Einführung eines vegetarischen Tages in Kantinen und zu Hause eine super Idee, um auf die miese CO²-Bilanz der Fleischproduktion aufmerksam zu machen und zeitgleich zu zeigen, dass es ganz lecker sein kann, das Schnitzel durch Salat zu ersetzen.

Und jetzt zur eigentlichen Meldung: Der GreenFlux e. V. hat eine Initiative gestartet, die den hamburger Mittwoch zum Tag des Klimatellers erklärt. Kann man als Konkurrenz zum vegetarischen Donnerstag sehen, oder als Ergänzung. Warum man den Klimateller-Tag nicht gleich auf den Donnerstag gelegt hat, fragen wir die Jungs von GreenFlux vielleicht irgendwann selbst.

Jetzt zeigen wir Euch erstmal das Promo-Video von Klimateller mit dem famosen Bjarne Ingmar Mädel, der nicht weniger genial ist als sein Name und ab heute unser neuer Hannes Jaenicke ist:

via Love Green

Lecker Naschen: foodloose

Bisher waren Biomärkte für mich nicht gerade die idealen Anlaufstellen wenn es um süßen Naschkram ging. Die echten Kalorienbomben mit dem unverfälschten Zuckergenuss habe ich mir eigentlich immer im Supermarkt um die Ecke besorgt. Warum? Weil Trockenobst-Riegel und Soja-Bonbons zwar gesund, aber alles andere als genießbar waren. Klar, eine sehr subjektive Meinung von der Bio-Süßwarenabteilung – aber ich bin sicher nicht der einzige dem es so geht/ging. Gesundes Naschen in Bio-Qualität, das hat sich irgendwie nie vertragen.

Doch im Biomarkt hat sich die letzte Zeit einiges getan, nicht nur was das Produktdesign angeht. Man könnte meinen, dass ausgefuchste Wissenschaftler in Geheimlabors herumexperimentiert haben, um endlich essbare und gesunde Bio-Süßigkeiten herstellen zu können, denn das Regal mit den Trockenobst-Riegeln hat sich verändert.

Neuentdeckung des Jahres: foodloose

Eine schöne Geschichte: Katharina Loose hat immer gerne fremde Länder bereist und natürlich die Gelegenheit genutzt dort zu “naschen” – warum auch nicht. Vielen von uns geht das ja so. Wir kommen aus dem Urlaub und vermissen die vielen unterschiedlichen Gerüche von exotischem Obst, den fremden Gewürzen und Gerichten. Eine Reise hat immer auch etwas von einer kulinarischen Entdeckung. Dachte sich wohl auch Katharina, als sie eines Tages von einer Reise wiederkam und sich ans ausländische Essen erinnerte. Warum den Urlaub nicht einfach nach Hause holen? Warum nicht mit anderen Menschen die leckeren Entdeckungen teilen? Schwups: foodloose war geboren. Leckere Bio-Fruchtriegel in einer trendigen Verpackung.

Gesund, lecker, Bio

Das Schöne an den foodloose-Riegeln: Sie schmecken nicht nur wahnsinnig gut, sie sind auch noch gesund. Katharina achtet bei der Produktion nämlich darauf, dass in den Naschtütchen keine Farbstoffe, Aromen, Konzentrate oder Geschmacksverstärker landen. Dass hier nur Bio-Zutaten verwendet werden, versteht sich quasi von selbst und auf der Website wird auch noch gleich erklärt, warum Nüsse und Früchte eigentlich so unglaublich gesund sind.

Sehr leckere Bio-Riegel in 4 verschiedenen Geschmacksrichtungen, wobei jeder Riegel seine ganz eigene Geschichte hat. Der “Frisco Crip” beispielsweise hat seine Wurzeln in San Francisco. Dort wachsen die weltweit leckersten Cranberries und treffen im Riegel mit Haselnüssen und Sonnenblumenkernen zusammen. Oder “Sahara Dragon”, dessen Geschichte kurz, aber sympathisch von Katharina beschrieben wird:

Hier habe ich meine erste Drachenfrucht gegessen. Auf einem Kamel in der Sahara – frisch gepflückt. Einfach wunderbar.

Weitere Informationen auf der foodloose-Website: www.foodloose.net

Der beste Kaffee im Netz

Wer es noch nicht gemerkt hat: Kaffee im Internet boomt wie noch nie. Schuld daran sind eine Reihe von Startups, die mehr als Tschibo & Co. bieten. Vor allem Fairtrade und Bio stehen bei den neuen Startups aus der Kaffeebranche hoch im Kurs.

Coffee Circle: äthiopischer Gourmet-Kaffee mit direkter Aufbauhilfe vor Ort

Die Geschichte von Coffee Circle begann bereits 2007, als einer der drei Gründer beim Bau einer Schule für Weisenmädchen in Äthopien half. Zwei Jahre später dann kamen Moritz und Martin zwangsläufig in den Genuss des weltberühmten äthiopischen Kaffees und lernten das Land von einer anderen Seite kennen. Während westliche Handelsketten Spitzenumsätze mit den hochwertigen Bohnen erzielen, reichen die Einnahmen der Kaffeefarmer oft nicht einmal dazu, ihre Familien zu ernähren.

Zurück in Deutschland entwickelten die drei Jungs dann die Idee zu Coffee Circle: der Verkauf von äthiopischem Gourmet-Kaffee kombiniert mit direkter Aufbauhilfe vor Ort.

Welche Projekte man mit jeder Bohne des leckeren Kaffees unterstützt, kann man übrigens sehr schön auf der Coffee Circle Website nachvollziehen.

mybeans: Wo kommt dein Kaffee her?

mybeans erinnert zu ersteinmal ein wenig an mymuesli. Neben den Bohnen kann man sich hier den Mahlgrad aussuchen und das Etikett individualisieren. mybeans achtet dabei vor allem auf Bio-Qualität und eine faire Bezahlung der Bauern vor Ort. Trotzdem bleibt der Kaffee vergleichsweise günstig. Zum Teil kosten 100g weniger als zwei Euro. Sehr schön auch die Seite “Wo kommt dein Kaffee her?”. Hier kann man sich in Ruhe die Anbaugebiete und Menschen hinter den Bohnen ansehen.

Black Pirate Coffee Crew: Die Piraten unter den Kaffee-Startups

Die BPCC (Black Pirate Coffee Crew) vertickt schwarzes Gold und kommt in Seemanns-Outfit daher. Hinter dem Startup stehen die beiden Schwestern Carolin Maras und Annika Poloczek, die mit ihrem Konzept kleine Röstereien und Manufakturen unterstützen wollen. Transparenz wird groß geschrieben: Das Team legt die Herkunft aller Bio-Hausmarken-Sorten offen dar. Clubmitglieder genießen den Vorzug, dass die Crew ihnen exklusiv alle vier Wochen neue Kaffee-Spezialitäten kleiner Röstereien vorstellt. Die Mitglieder entscheiden mit darüber, was ins Sortiment aufgenommen wird und was nicht.

Die passenden Kekse, Bio-Zucker und Kaffeemühlen gibt’s bei BPCC ebenfalls und mit 2,16 € für 100g sind ist die Coffee Crew ebenfalls recht günstig. Das Kaffee-Schiff wurde übrigens erst vor kurzem vom Online-Frühstücks-Imperium mymuesli.de übernommen. Die Crew hält also unter Umständen noch ein paar Schätze für uns bereit. Wer weiß.

happycoffee.com: Das fröhliche Kaffee-Portal

Auch wenn das Logo ein wenig daran erinnert – happycoffee.com hat nichts mit Starbucks zu tun. Im Blog findet ihr aktuelle Beiträge zum Thema Fairtrade-Kaffee. Im Shop gibt es dann allerlei Kaffe – leider auch Kaffeepads. Happy Coffee ist eine Initiative des Gründers Christian Häfner zur Unterstützung des fairen Kaffeehandels mit Kaffeebohnen aus nachhaltigem Anbau. Ziel ist es, zu zeigen, wie wichtig der faire Handel mit Kaffeebohnen ist und das Bewusstsein unter Konsumenten zu erhöhen.

 

Haben wir Euren Lieblingskaffee vergessen? Einfach als Kommentar hinterlassen, wir erweitern die Liste gerne!

SUPER Frucht Smoothies

2008 haben drei Jungs angefangen, selbst gemachte Smoothies auf Straßenfesten in Berlin zu verkaufen und es kam wie es kommen musste, wenn gute Produkte sich durchsetzen: Jan, Paul und Tom haben Proviant Berlin gegründet und ihre eigene Smoothie-Manufaktur eröffnet. Mit dem Smoothie “Kreuzbeere” erinnern die drei an die Anfänge von Proviant Berlin, eine Mischung aus Himbeeren und Brombeeren.

In die handgemachten Frucht Smoothies kommt aber nicht gewöhnliches, sondern nur Bio-Obst – das versteht sich quasi von selbst und garantiert gleich mehrere Qualitätsmerkmale auf einmal: Pestizide, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farb- und Zusatzstoffe kommen den Jungs nicht ins Glas. 100% Frucht, 100% Bio, sonst nix! lautet ihre Kurzformel.

Wer den wahren Frucht-Kick sucht, greift zu den SUPER Frucht Smoothies. Hier wurden echte Vitaminbomben zu Brei verarbeitet. Der “Liebesgruß” mit Ananas und Ingwer zum Beispiel oder der “Bio Treibstoff” mit Karotte, Grapefruit und Guarana.

 


Mehr Infos unter www.proviant-smoothies.de