Fisch mit 3 Augen in der Nähe eines Atomkraftwerks geangelt

Foto: Infobae

Is this real? Jeder von euch kennt wahrscheinlich den 3-äugigen Fisch aus “Die Simpsons”, der sich in der Nähre von Mr. Burns Atomkraftwerk herumtreibt. In einer Folge landet ein Exemplar sogar auf seinem Teller. Ich bin noch etwas skeptisch, denn erst letztens haben wir hier darüber diskutiert, ob der einäugige Hai unter Umständen nur ein Fake sein könnte. Jetzt sind Fotos eines 3-äugigen Fisches aufgetaucht. Und als ob das nicht reichen würde, wurde dieser auch noch in Argentinen unnah eines Atomkraftwerks gefischt.

Im Internet tauchen immer wieder gut retuschierte Fotos von angeblichen Mutationen oder Naturwundern auf, die sich rasend verbreiten. Laut Meldung scheint der “Simpsons-Fisch” aus einem See zu stammen, in den warmes Wasser eines benachbarten AKWs gepumpt wird. Anwohner haben sich schon desöfteren über seltsame Mutationen beschwert.

How Your Money Works

Occupy Wallstreet, Schuldenkrise, Wirtschaftskrise, Debatten, Gipfel, Verhandlungen und kein Ende. Geld wird zu einem Reizthema und es wir immer wichtiger. Deshalb umso schöner, wenn es jemand schafft simpel und eindrücklich zu illustrieren, was unser Geld so den ganzen Tag treibt, wenn es für uns arbeitet. Interessant in dem Zuge natürlich auch die Krötenwanderung von Attac.

How Your Money Works from MUSCLEBEAVER on Vimeo.

UNICEF + threadless – Buy Good Shirts, do good

Die neue Aktion von UNICEF und threadless überzeugt. Dort gibt es jetzt nämlich T-Shirts, deren Erlös zu 100% in die jeweiligen Motive fliesst. Das Shirt mit dem Moskito drauf beispielsweise ist für $18,57 zu haben. So viel kostet ein wirklich sicheres Moskito-Netz. Das Wassereimer-Motiv kostet stolze $125,55 und finanziert ein Trinkwasser-Kit für Familien. Wer gerade Omas Erspartes geerbt hat, kann sich auch das Cargo Flight Shirt gönnen. $300,000, so viel kostet ein Frachtflug. Eine simple Idee, die wirkt. Buy Good Shirts, do good.

(via Nerdcore)

Das nachhaltige iPod-Thermostat

Tony Fadell, der maßgeblich am Design des iPods beteiligt war (Happy Birthday lieber iPod!!), hat vor kurzem sein neuestes Projekt vorgestellt. Nest, so der Titel, hat mit Musik eher wenig am Hut, geht aber Style-mäßig schon sehr in Richtung Apple. Das schicke Teil soll nicht nur gut aussehen und Gäste zum staunen bringen, sondern auch die hauseigene Temperatur kontrollieren.

Hierzulande geht das noch eher mühselig über viele kleine Handgriffe für jeden Heizkörper separat. Im faulen Amiland sind aber schon seit geraumer Zeit sogenannte Thermostate angesagt, die die Temperaturen quasi zentral steuern.

Nest ist schlau & hilft beim Energie sparen

Rund 100 US-Dollar mehr als handelsübliche Thermostate soll Nest kosten, dafür aber wesentlich mehr können als nur gut auszusehen. 90% der programmierbaren Thermostate in den Staaten sind nämlich garnicht programmiert. Dadurch werden etwa 15% Energie unverbraucht verblasen. Tony Fadell und seine Spezi’s haben ihr Baby deshalb mit intelligenter Elektronik ausgestattet. So lernt Nest das Energieverhalten seiner Nutzer und merkt sich die Zeiten, in denen gewöhnlich niemand zu Hause ist. Sollte das Teil trotzdem mal zu doof sein, kann man die Temperaturen vom iPhone aus steuern. Abgefahren.

Offizielle Website von Nest

Startup kurz vorgestellt: “DEIN Saft”

Seit bionade so richtig durchgestartet ist, scheint der Bio-Getränkemarkt zu rocken. Inzwischen sieht man an fast jedem deutschen Bahnhof Öko-Limo in fancy Flaschen. Super Sache das, denn wer sich für die richtigen Marken entscheidet, kann während dem Zuckergenuss gleich was für unseren wunderschönen Planeten und seine Bewohner tun.

So viel zur aktuellen Lage an der Limonadenfront. Die macht nämlich nur einen kleinen Teil unserer Erfrischungsindustrie aus. Die meisten schleppen ihre Säfte und Limos nämlich noch immer kistenweise nach Hause. Was die wenigsten wissen: die Früchte im Glas wurden zu sogenanntem Fruchtsaftkonzentrat verhext verwandelt und im letzten Produktionsprozess erst mit Wasser angereichert. Zumindest jene Säfte, die den Titel “aus Fruchtsaftkonzentrat” tragen. Now you know.

“…mach was draus”

So lautet der Slogan des neuen Saftsterns am Startup-Himmel, DEIN Saft. Und der scheint Grundprinzip zu sein, denn die Macher machen einiges aus dem eher unsexy wirkenden Produkt Fruchtsaftkonzentrat. Who the fuck würde Fruchtsaftkonzentrat kaufen? Schicke Box mit Äpfeln drauf, “DEIN Saft”, das wirkt schon wesentlich lässiger.

Das Konzentrat kommt zwar ohne Konservierungsstoffe, Zuckerzusätze, Aroma- und Farbstoffe aus, trägt aber leider kein Bio-Siegel. Wahrscheinlich drückt DEIN Saft deshalb so auf die Öko-Tube. Wer sich nämlich den ganzen Flaschenmist spart, kann damit den eigenen CO²-Fussabdruck verkleinern. Nette Geschichte. Bio-Fans können in dem Fall aber auch einfach auf Sirup oder andere schicke Möglichkeiten aus dem Biomarkt zurückgreifen. Immerhin kann man hier halbwegs nachvollziehen, was drin ist und dass man auf den Schuss Herbizide und Pestizide verzichtet. Von DEIN Saft hat der Kunde, ausser dem Impressum, kaum Anhaltspunkte über Gesichter & Story hinter des Startups. Schade eigentlich.

Fazit: Ohne Biosiegel und Transparenz fällt DEIN Saftt leider durch, hat aber viel Potenzial. Denn an sich ist die Idee ja klasse: Tüte Früchte auf dem Tisch zum Trinken. Kein Kistenschleppen, kein Pfand, kein Stress.

UAMO 2012 City-Tour München

Ab Donnerstag wird sich die bayerische Landeshauptstadt in ein kreatives Epizentrum verwandeln, was wir in dem ein oder anderen Fall zur eigenen Freizeitgestaltung nutzen werden. Das UAMO-Festival bietet dann nämlich 4 Tage lang Künstlern unterschiedlichster Coleur die Bühne, die sie verdient haben. Fotografen, Maler, Bildhauer, Medienkünstler, Designer und Illustratoren werden München rocken, erstaunen, schocken oder zum Nachdenken anregen. Auf jeden Fall ein Event, dem die biohelden beiwohnen werden, denn das Thema des Festivals “Ultrasocial” macht heiß auf mehr. Zumindest der “Teaser” verspricht einiges:

 

Ob wir am Wochenende mit einer Kamera bewaffnet unsere viel zu wertvolle Freizeit dafür verballern, euch vom UAMO-Festival zu berichten? Mal sehen. Wer aber zufällig in der Stadt ist, sollte sich das Ganze definitiv ansehen.

Weitere Infos + Programm: www.uamo.info

Was passiert eigentlich mit einem toten Wal?

Eine gute Frage, deren Antwort wohl nur die wenigsten von uns im Detail wirklich kennen. Sharon Shattuck and Flora Lichtman füllen diese Wissenslücke mit einem wunderbaren Kurzfilm und haben damit gleichzeitig eine kreative Liebeserklärung an das sensible Ökosystem Meer geschaffen. Die Antwort wird euch übrigens gefallen, versprochen.

Whale Fall (after life of a whale) from Sharon Shattuck on Vimeo.

Respekt: Green Cup Coffee

Anfang diesen Jahres wurde das Schiff der Black Pirate Coffee Crew von Müslifans gekapert. Seit dem gibt es auf dem offiziellen Nerd-Frühstückstisch neben selbst gebautem Müsli und frischem Orangensaft endlich auch leckeren (und fair gehandelten) Bio-Kaffee. Mit an Bord waren dabei auch die Gründerinnen und Schwestern, Annika und Caro. Jetzt haben die beiden Kaffee-Expertinnen sich wieder auf die Suche nach höchstem Bohnengenuss gemacht und den Green Cup Coffee Shop eröffnet.

Respekt vor Mensch, Produkt & Natur

„Wir hatten schon während der Kaffeepiraten-Zeit die Idee zu Green Cup Coffee – vereinfacht gesagt wollten wir das Prinzip des Weinbaus auf Kaffee übertragen, das heißt genau zeigen woher der Kaffee kommt, wer die Bohnen angebaut hat“.

Wer seine schwarzen Bohnen also bei Annika und Caro bestellt, kann jederzeit nachvollziehen woher der Kaffee kommt, dass der Bauer nicht versklavt und von echten Kaffeeliebhabern ausgewählt wurde.

Die grüne Kaffeetasse wirkt auf mich deshalb so sympathisch, weil die beiden Mädels mit ihrer Idee nicht nur ware Klasse beweisen, sondern zeigen wie sehr Ihnen das Produkt Kaffee am Herzen liegt. Man merkt, dass sich jemand mit dem Thema auseinandergesetzt, eine Leidenschaft entwickelt und sich viel Wissen angeeignet hat. Eine Liebe zum Produkt, die viele Kaffeetrinker teilen und die Spaß macht.

Annika und Caro entsprechen auf den ersten Blick so ziemlich dem Bild von Unternehmerinnen, die man sich für die Zukunft wünscht. Menschen, die mit Gefühl statt Taschenrechner zu arbeiten scheinen. Menschen die kreativ sind und Firmen mit Gesicht und Seele gründen. Rundum gelungen und authentisch. Klasse Sache das. Weitermachen Mädels!

www.green-cup-coffee.de

OMGWTF: The Electric DeLorean!

Yeah! Yeah! Yeah! DMC (DeLorean Motor Company) hat feierlich verkündet, den berühmten DeLorean aus Back To The Future neu aufzusetzen – als Elektroauto! Nachdem mich Nike mit der Preisgestaltung der Air Mags mehr als enttäuscht hat, wird wohl ab 2013 der Electric DeLorean in meiner Garage stehen. Hell Yes. 200 km/h Topspeed und 260 PS – das dürfte reichen. Leider ohne Flux-Kompensator, dafür mit iPhone-Docking-Station. Damit hätten wir die Frage nach dem bioheld-Mobil wohl endgültig geklärt.